Playoffs-Sieg – Playdowns-Niederlage

ratiopharm ulm gewinnt zum Auftakt der Meisterrunde gegen Köln, BBU Allgäu/Memmingen muss sich den Junior Baskest Rhein-Neckar geschlagen geben.

Jugend Basketball Bundesliga (U16)

Playoffs – ratiopharm ulm vs. Rheinstars Köln: 71:67 (37:35)
„Am Ende zählt der Sieg“, subsumiert Head Coach Jochen Lotz den mühsamen Ulmer Playoff-Auftakt gegen Köln, bei dem sich sein Team gegen die hartnäckig kämpfenden Rheinländer lange schwer tat. Dabei war den Gastgebern die Nervosität zu Beginn des Playoff-Auftakts deutlich anzumerken. „Erst als wir gemerkt haben, dass es trotzdem nur ein Basketballspiel ist, haben wir Ende des 1. Viertels etwas die Kontrolle gewonnen und sind in Führung gegangen“, so Coach Lotz. Doch Köln wehrte sich, insbesondere in Person von Samare Jordan, der die Partie mit 24 Punkten und 11 Rebounds beendete. Und da den jungen Ulmern immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten unterliefen (19 Turnovers) war auch die 61:51-Führung zu Beginn des letzten Viertels keine Vorentscheidung. Doch das Team um die beiden Topscorer Thomas Gaus und Konrad Stark (beide 17 Punkte) gab nicht klein bei und erkämpfte sich die 1:0-Führung in der best-of-three Serie. Schon am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) kann ratiopharm ulm mit einem Sieg in Köln ins Viertelfinale einziehen. 
Jochen Lotz: „Die kämpferische Einstellung hat mir gut gefallen, wir haben verstanden, dass wir unsere Intensität und Aggressivität  in den Playoffs nochmal steigern müssen. Nicht einverstanden war ich mit unserer Entscheidungsfindung, die oft zu zögerlich und unsicher in der Offensive und zu langsam in der Verteidigung war. So konnten wir auch ein Plus von 25 Wurfversuchen zu einem deutlicheren Sieg nutzen.“
Topscorer:  Thomas Gaus, Konrad Stark (je 17 Punkte), Jakob Hanzalek (11, 11 Rebounds), Maximilian Hoeke (8).

Playdowns – Junior Baskets Rhein-Neckar vs. BBU Allgäu/Memmingen: 71:58 (31:28)
Wenngleich Igor Perovic zum Auftakt der Playdowns bei den Junior Baskest Rhein-Neckar wieder auf die zuletzt verletzten Josua Schnug und Lenny Berger zurückgreifen konnte, wurde das Reboundduell deutlich verloren (36:54). Ein Grund für diesen entscheidenden Vorteil der Gastgeber: Die Heidelberger Starting Five brachte einen Schnitt von 1,90 Meter aufs Parkett und war den Ulmern so von Beginn an überlegen. Das BBU-Team nutze aber seinen Schnelligkeitsvorteil zum Pressing und zog sein schnelles und sicheres Passspiel auf, was gute Wurfversuche zur Folge hatte (11/28) Dreier. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (28:31) schwanden den Allgäuern dann aber die Kräfte und die Heidelberger starteten einen 12:2 Lauf, der zum Ende nicht mehr aufgeholt werden konnte (58:71). Vor Spiel zwei der best-of-three Serie am kommenden Sonntag (13:30 Uhr) ist sich Coach Igor Perovic aber sicher, „dass wir ein Spiel drei bekommen werden“.
Igor Perovic (Head Coach):  „Der Gegner hatte einen immensen  Größenvorteil, den wir aber durch Schnelligkeit und Passspiel kompensieren konnten. Jedoch fehlte es in zwei, drei Situationen einfach an Aggressivität, um die zweiten Chancen zu verhindern. In der Serie steht es nur 0:1, die Jungs wissen aber nun, wie man eine große Mannschaft ausspielen kann. Wir werden ein drittes Spiel bekommen.“
Topscorer: Lenny Berger (14, 4/7 Dreier), Lenny Ertekin (12), Finn Lehner (10).

Fotos Rainer Schumann

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